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Zähne spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle: Sie beeinflussen nicht nur die Harmonie unseres Gesichtes, sie prägen auch unser Lächeln und damit unsere persönliche Ausstrahlung. Zähne sind wichtig für unser Selbstbewusstsein, denn schöne Zähne sind attraktiv und signalisieren Gesundheit und Lebensfreude.

Für schöne Zähne und ein zauberhaftes Lächeln ist es nie zu spät! Zahnregulierungen können in jedem Alter vorgenommen werden. Mit einer kieferorthopädischen Behandlung integriert in ein zahnärztliches Gesamtbehandlungskonzept ist so gut wie immer ein perfektes Lächeln möglich.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Schon im Kleinkindalter zeigen sich Fehlbisse. Daher sollten kieferorthopädische Kontrollen des Gebisses frühzeitig erfolgen. Spätestens im Alter von 9 Jahren sollte ein Kind in einer kieferorthopädischen Praxis vorgestellt werden, damit eine eventuell vorhandene Zahn- oder Kieferfehlstellung rechtzeitig erkannt werden kann.

Mit der eigentlichen Therapie beginnen wir erst, wenn sie medizinisch notwendig erscheint und das Kind nicht unnötig belastet. Zeigt sich bei der Erstuntersuchung, dass es für eine kieferorthopädische Behandlung noch zu früh ist und zunächst der weitere Zahnwechsel abgewartet werden sollte, wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Wiedervorstellungstermin vereinbart. Ein solches Vorgehen bedeutet eine verkürzte Behandlungszeit und eine geringere Belastung von Zähnen und Kiefer.

In der Regel liegt der günstigste Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Dann wird der Grundstein für ein strahlendes und vor allem gesundes Gebiss gelegt.

Lösungen für Kinder

Für Kinder gibt es eine Reihe unterschiedlicher herausnehmbare Spangen/ lockere Spange, die je nach Befund eingesetzt werden. Müssen in einem Kiefer einzelne Zähne gekippt werden oder ein Kiefer verbreitert werden, kommen in der Regel aktive Platten (auch Schwarz´sche Platten oder lockere Spange genannt) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Spangen aus farbigem Kunststoff, in die kleine Federn und Schrauben eingearbeitet werden.

Wenn die Lage von Ober- und Unterkiefer zueinander nicht korrekt ist, kann die Bisslage durch ein funktionskieferorthopädisches  Gerät normalisiert werden. Zu diesen Geräten gehören beispielsweise der Aktivator und der Bionator.

Sind neben der Korrektur der Bisslage noch Einzelzahnbewegungen oder die Verbreiterung eines Kiefers notwendig, verwenden wir die Vorschubdoppelplatte (auch S-II-Apparatur genannt) bzw. die Rückschubdoppelplatte (S-III-Apparatur) nach Prof F.G. Sander.

Feste Zahnspange (Multibandtechnik)

Die feste Zahnspange (Multibandtechnik) bleibt für die Gesamtdauer der aktiven Behandlung im Mund. Erfahrungsgemäß dauert die aktive Behandlung zwischen 12 und 24 Monate. Die feste Zahnspange besteht vor allen aus Brackets, welche mit einem speziellen Dentalkleber auf die Zähne geklebt werden. In den Brackets befindet sich ein kleiner Schlitz (Slot), in den ein Draht (Behandlungsbogen) eingelegt wird. Dieser Draht verläuft um den gesamten Zahnbogen und wird hinter den letzten Zähnen umgebogen. Über den Slot erhält das Bracket die Information, wohin sich der Zahn bewegen soll.

Brackets

Bei Brackets und Behandlungsbögen gibt es große Qualitäts-Unterschiede.
Wir sind maßgeblich an der Entwicklung neuer Materialien und Behandlungsbehelfe beteiligt. Damit können wir unseren Patienten immer die bestmögliche Versorgung anbieten, um Zahnfehlstellungen sanft und gleichzeitig effizient korrigieren zu können. Eine unserer weltweit erfolgreichen Entwicklungen ist der sogenannte „Biostarter“, ein spezieller Behandlungsbogen, der einen besonders schonenden Start in die Behandlung ermöglicht.

Ästhetische und unauffällige Lösungen

Da Erwachsene aufgrund ihrer beruflichen und sozialen Situation gesteigerten Wert auf ästhetische und unauffällige Lösungen legen, unterscheidet sich die feste Zahnspange von denen der Kinder und Jugendlichen.

Dank einer speziellen Zertifizierung können wir Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden (invisalign®, incognito®, WIN®) anbieten, die auch höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden und praktisch unsichtbar sind.

Bei der Lingualbehandlung handelt es sich um eine der ästhetischsten Formen der kieferorthopädischen Korrekturen, da es sich um eine von außen völlig unsichtbare, feste Zahnspange handelt. Die Brackets werden dabei an den Innenflächen der Zähne befestigt.

Linguale Zahnspange

Die linguale Zahnspange wird nach der Abformung der Kiefer individuell für den Patienten in einem Fachlabor gefertigt. Dabei werden einzelne Brackets und Bögen speziell für jeden Patienten angefertigt und angepasst. Diese individuellen Brackets und Bögen werden auf der Innenseite der Zähne mit einer speziellen Klebetechnik angebracht. Die Lingualtechnik ist mit einem erhöhten Aufwand für den Kieferorthopäden verbunden, da zu der erschwerten Erreichbarkeit der Innenfläche der Zähne noch der beengte Platz im Mundinnenraum kommt. Der Behandlungserfolg stellt sich in der Regel nach einem ähnlichen Zeitraum wie bei den herkömmlichen, sichtbaren Methoden ein.

Wir verwenden in unserer Praxis das seit Jahren etablierte incognito-System, bzw. das neu entwickelte WIN-System (beide nach Prof. Dr. Wiechmann).
Weitere Informationen unter www.lingualtechnik.de und unter www.lingualsystems.de

Invisalign®

Invisalign® ist eine Behandlungsmethode, die mittels transparenter Schienen eine nahezu unsichtbare Zahnkorrektur zulässt. Im Gegensatz zu der Bracket-Bogen-Technik erlaubt dieses System über eine Folge von 15 bis 70 Einzelschienen aus transparentem Kunststoff eine Begradigung der Zahnfehlstellung. Durch sanften Druck werden die Zähne „unsichtbar“ korrigiert. Die Invisalign® Schienen werden nach unseren Vorgaben mit Hilfe eines speziellen Computergrafik-Verfahrens hergestellt. Die Tragezeit sollte 22 Stunden nicht unterschreiten. Zum Essen, Trinken und Zähneputzen kann die Tragezeit unterbrochen werden. Invisalign® bietet eine nahezu unsichtbare Zahnregulierung und ist eine sehr komfortable Lösung für die  Patienten, die hohe Ansprüche an die uneingeschränkte Möglichkeit der Mundhygiene stellen. Weitere Informationen unter www.invisalign.de.

Zahnfarbene Brackets, die von außen auf die Zähne geklebt werden, erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie kaum sichtbar sind. Keramikbrackets finden bereits seit vielen Jahren Anwendung. Durch ihre hohe Transparenz fallen sie auf den Zähnen kaum auf und werden vor allem von erwachsenen Patienten bevorzugt. Zu den zahnfarbenen Brackets gehören auch die glasfaserverstärkten Kunststoffbrackets. Diese verwenden wir in unserer Praxis nicht, da sie nach einer gewissen Tragedauer zu Verfärbungen neigen.

Zahnpflege

In der Kieferorthopädie kommt der Zahnpflege während der Behandlung eine sehr große Bedeutung zu. Grund dafür ist das höhere Risiko von Karies und Zahnfleischerkrankungen in der Zeit, in der feste Apparaturen getragen werden. Durch die feste Zahnspange entstehen zahlreiche Nischen, die dem vermehrten Angriff durch Säuren ausgesetzt sind und die oftmals mit häuslichen Hilfsmitteln nur schwer zu reinigen sind. Um Zahnschäden zu vermeiden, empfehlen wir während der festsitzenden Behandlung den Einsatz einer sogenannten Glattflächenflächenversiegelung. Das bedeutet, dass auf die gefährdeten Bereiche der Zähne ein Schutzlack aufgetragen wird, der die Zähne vor Säureangriffen durch Bakterien schützt. Außerdem sollten die Zähne regelmäßig professionell gereinigt werden. Diese Maßnahmen ersetzen nicht die kariesprophylaktischen Vorsorgemaßnahmen bei Ihrem Hauszahnarzt, sondern stellen lediglich eine Ergänzung zu diesen Untersuchungen dar. Wie häufig eine solche gezielte Individualprophylaxe durchgeführt werden sollte, richtet sich nach der Art der kieferorthopädischen Behandlung und nach Ihrem individuellen Kariesrisiko.

Passive Phase (sogenannte Retentionsphase)

Nach der aktiven Phase (feste Spange) der kieferorthopädischen Behandlung schließt sich die passive Phase (sogenannte Retentionsphase) an, damit das schöne Ergebnis dauerhaft erhalten bleibt. Leider neigen die Zähne nach einer festen Spange dazu, wieder in ihre alte Position zu wandern. Das liegt daran, dass die Zähne über verschiedene Fasersysteme mit dem Kieferknochen verbunden sind und diese die Zähne wieder zurückziehen.
Während dieser Phase bekommt der Patient für die Dauer von mindestens einem Jahr ein herausnehmbares Gerät, welches regelmäßig kontrolliert wird. Die beste Retention wird lebenslang betrieben. Dabei wird ein zierlicher, von außen nicht sichtbarer Draht an die Innenfläche der Frontzähne geklebt. Dieser dient zur langfristigen Stabilisierung des Behandlungsergebnisses. Er bietet ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort und stört nach kurzer Eingewöhnungszeit weder beim Essen noch beim Sprechen. Sollte sich dieser einmal lösen oder brechen, ist eine sofortige Erneuerung notwendig, um den erzielten Behandlungserfolg nicht zu gefährden.

Allergien

Nickel ist eine der häufigsten Ursachen für Allergien. Typische Anzeichen einer Nickelallergie sind entzündliche Reaktionen der Haut im Kontaktbereich. Die Zunahme von Nickelallergien bei Kindern und Jugendlichen ist vor allem auf die vermehrte Verwendung von Modeschmuck, Ohrsteckern oder auf Piercings zurückzuführen. Bei nachgewiesener Nickelallergie planen wir eine feste Zahnspange mit alternativen Materialien: z.B. mit invisalign, incognito, Keramikbrackets oder Titanbrackets und spezielle Behandlungsbögen.

Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Latexallergie, die juckende Hände oder Hautausschlag verursachen kann. Latex wird aus dem Kautschukbaum gewonnen. Sein Saft enthält über 240 verschiedene Eiweiße, die beim Menschen eine allergische Reaktion auslösen können. Wer an einer Latexallergie leidet, sollte den direkten Hautkontakt zu latexhaltigen Materialien meiden, um damit allergische Reaktionen wie Hautausschlag zu verhindern. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements verwenden wir in unserer Praxis ausschliesslich latexfreie Handschuhe.

Welche Methode?

Welche Methode (feste Spange, lockere Spange) ist für mich oder mein Kind die beste? Welche lockere Spange? Aktivator oder Bionator? Welche feste Spange ist für mich die richtige? Welche unsichtbare Zahnspange soll ich wählen? Invisalign® oder doch lieber Lingualtechnik? Wenn Lingualtechnik, incognito® oder WIN®? Was sind die Vorraussetzungen, dass ein Kieferorthopäde München ein solches System anbieten kann?
Diese oder andere Fragen stellen sich Patienten, die eine Kieferorthopädie München mittels einer Suchmaschine suchen. Wir beraten Sie gerne!

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