Lexikon

Mit unserem kieferorthopädischen Lexikon möchten wir Sie über die wichtigsten Fachbegriffe in der Kieferorthopädie informieren. Wünschen Sie weitere Informationen oder

vermissen Sie den einen oder anderen Fachbegriff? Bitte sprechen Sie uns an! Oder schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an praxis@docsander.de

Mein Kind spielt ein Musikinstrument. Können Zahnspangen dabei hinderlich sein?

Beim Spielen von Holz- oder Blechblasinstrumenten wie z. B. einer Trompete ist anfangs eine gewisse Flexibilität und Behutsamkeit erforderlich. Mit etwas Übung und Geduld stellt das Spielen von Musikinstrumenten aber auch mit Zahnspange kein Problem dar.

Wann kann mit der Behandlung begonnen werden, bzw. wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Eine erste Besprechung können wir bei telefonischer Terminvereinbarung relativ kurzfristig ausmachen. Weitere Behandlungstermine werden dann unter Berücksichtigung Ihrer Möglichkeiten abgesprochen und verbindlich vereinbart.

Ich arbeite den ganzen Tag. Kann ich auch nach 18 Uhr zur Behandlung kommen?

Unsere Praxis bietet eine Abendsprechstunde an. Dienstags ist unsere Praxis bis 19.30 Uhr für Sie geöffnet.

Ein perfektes Lächeln? Gerne! Aber ich will, dass man die Spange nicht sieht.

Gerade Erwachsenen ist es wichtig, dass die Zahnspange unauffällig ist. Dank einer speziellen Zertifizierung können wir Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden (invisalign, incognito) anbieten, die auch höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden und praktisch unsichtbar sind.

Spange mit über 60. Geht das?

Für ein schönes Lächeln ist es nie zu spät! Das Alter spielt für eine kieferorthopädische Behandlung keine Rolle. Allerdings ist ein gesunder Zahnhalteapparat eine wichtige Voraussetzung für die Behandlung. Der Zahnhalteapparat und die Wurzeln müssen frei von Entzündungen sein und die Zähne kariesfrei sein.

Müssen Weisheitszähne immer entfernt werden?

Nein. Diese müssen nur entfernt werden, wenn kein ausreichender Platz vorhanden ist oder die Position so ungünstig ist, dass sie nicht in den Zahnbogen einzuordnen sind. In der Regel sollte keine Entfernung vor dem 14. Lebensjahr erfolgen. Das Zusammenschieben der Frontzähne hat laut wissenschaftlichen Untersuchungen nichts mit dem Durchbruch der Weisheitszähne zu tun.

Warum müssen manchmal gesunde Zähne gezogen werden?

In manchen Fällen ist einfach zu wenig Platz im Kiefer vorhanden. Das liegt daran, dass die Zähne- und die Kiefer-Erbanlagen sich auf unterschiedlichen Genen befinden: ein Kind kann die Zähne von der Mutter geerbt haben und die Kiefer vom Vater. Es gibt also ein Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße. Das bedeutet, die Kiefer sind für das vorhandene Zahnmaterial zu klein.

Auch wenn Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander passen, kann es vorkommen, dass Zähne entfernt werden müssen.

Können Kinder und Jugendliche auch ohne Begleitung ihrer Eltern zur Behandlung kommen?

Ja, zu den normalen Kontrollterminen dürfen Kinder und Jugendliche gerne alleine zu uns kommen. Bei den ersten Terminen ist es allerdings wichtig, dass die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten dabei sind. Dabei werden der Befund, der genaue Behandlungsplan und die Kostenregelung besprochen. Auch bei Änderung der Therapie ist es wichtig, dass die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten anwesend sind. Bei solchen Gelegenheiten informieren wir Sie selbstverständlich vorher.

Warum ist es wichtig, dass die feste Zahnspange regelmäßig kontrolliert wird?

Die feste Zahnspange arbeitet Tag und Nacht. Das bedeutet, dass die sanften Kräfte 24 Stunden lang kontinuierlich wirken. Diese Kräfte wissen aber nicht, wo und wann sie aufhören müssen. Daher ist es wichtig, dass die gesamte Behandlung durch den Behandler gesteuert und kontrolliert wird. Bleiben diese – womöglich besonders wichtigen – Kontrollen aus, gerät die Behandlung außer Kontrolle, was zu Verzögerungen und im schlimmsten Fall zu ernsthaften Problemen führen kann.

Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, informieren Sie uns rechtzeitig und vereinbaren Sie unmittelbar einen Ersatztermin.

Warum darf man mit einer festen Zahnspange nicht alles essen?

Beim Essen entstehen Scherkräfte, die dazu führen können, dass sich die Brackets lösen können.
Deshalb sollte auf zähe und klebrige Dinge wie Gummibärchen, Kaubonbons oder Lakritz vollständig verzichtet werden, da sie die Zahnspange beschädigen oder zum Verlust der Brackets führen können. Unmittelbar nach dem Einsetzen der festen Spange informiert unser Fachpersonal Sie gründlich und gibt Ihnen wichtige Hinweise im Umgang mit der Apparatur.

Werden bei einer festsitzenden Behandlung die Zähne locker?

Bei der Behandlung mit der festen Spange werden die Zähne über Distanzen von mehreren Millimetern durch den Knochen bewegt. Dabei kommt es zu einer leichten Lockerung der Zähne. Die Zähne festigen sich aber wieder, sobald die Bewegung abgeschlossen ist.

Macht die festsitzende Zahnspange die Zähne kaputt?

Nein, die Zahnspange macht keine Schäden an den Zähnen. Die gefürchteten weißen Flecken nach kieferorthopädischer Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen werden durch unzureichende Zahnpflege verursacht.

In unserer Praxis wird die Prophylaxe sehr intensiv betrieben. Beispielsweise empfehlen wir allen Patienten, die eine feste Zahnspange bekommen, die sogenannte Glättflächenversiegelung. Dabei handelt es sich um einen fluoridhaltigen Schutzlack, der um das Bracket herum aufgetragen wird. Dadurch ist dieser besonders anfällige Bereich der Zähne besser vor Demineralisierung der Zahnhartsubstanz geschützt. Die Versiegelung ersetzt jedoch nicht die intensive Zahnpflege, die während der festsitzenden Apparaturen unbedingt notwendig ist. Dazu gehört der Einsatz von besonderen Interdental-Bürstchen und der Einsatz der speziell für Zahnspangenträger entwickelten Zahnpasta “Pearls & Dents”. Weiterhin legen wir großen Wert darauf, dass insbesondere die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Hauszahnarzt in Anspruch genommen werden.

Tut das Anbringen einer festsitzenden Zahnspange weh?

Nein, das Einsetzen einer festsitzenden Zahnspange tut nicht weh. Am Tag des Einbaus der festsitzenden Spange ergibt sich jedoch manchmal ein „ziehendes Gefühl“ oder eine „leichte Spannung“. In einigen Fällen kann es auch schon mal zu vorübergehenden Beschwerden beim Zusammenbeißen der Zähne kommen. Durch die Verwendung thermo-elastischer Bögen kann dem aber gut entgegengewirkt werden.

Wie werden festsitzende Zahnspangen angebracht?

Für die festsitzenden Zahnspangen hat sich der englischsprachige Begriff “Brackets” eingebürgert. Diese Brackets werden mit einem speziellen Dentalkleber auf die Zähne aufgeklebt. Die Brackets halten auch bei großen Kaubelastungen. Es kann aber durchaus passieren, dass sich im Laufe einer Behandlung das eine oder andere Bracket löst. Dieses sollte dann so schnell wie möglich wieder befestigt werden.

Warum sind manche Termine vormittags?

Unsere Praxis wird als Bestellpraxis mit festen Terminen geführt. Da die meisten unserer Patienten schulpflichtig sind, finden die Termine hauptsächlich nachmittags statt. Bestimmte Termine, wie die Erstberatung und das Einsetzen oder Entfernen von festsitzenden Zahnspangen müssen aus organisatorischen Gründen vormittags sein, da sie mehrere Stunden dauern können.

Wenn ich früher anfange, bin ich dann auch früher fertig?

Ein früher Behandlungsbeginn bedeutet nicht zwingend, dass die Behandlung eher fertig ist. Ziel ist, den Zeitpunkt des Behandlungsbeginns so optimal zu wählen, dass die Behandlungsdauer möglichst kurz ist.

Warum dauern kieferorthopädische Behandlungen so lange?

Bei kieferorthopädischen Behandlungen geht es meistens um sanfte Korrekturen an den Kiefern und an den Zähnen. Sanft können diese Korrekturen aber nur sein, wenn man ihnen Zeit lässt. Nur dann kann der Körper diese Korrekturen akzeptieren und in sein Wachstumsprogramm integrieren.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Es gibt aber Erfahrungswerte, die relativ verlässlich sind und als Maßstab genommen werden können. Wir unterscheiden die aktive Behandlungsphase und die Retentionsphase. Die aktive Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange dauert ca. 1 bis 2 Jahre. Während dieser Zeit wird durch immer wieder neues Nachstellen der Zahnspange die gewünschte Korrektur eingestellt. In der anschließenden Retentionsphase, die mindestens ein Jahr dauern sollte, wird das Behandlungsergebnis stabilisiert.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Es gibt aber Erfahrungswerte, die relativ verlässlich sind und als Maßstab genommen werden können. Wir unterscheiden die aktive Behandlungsphase und die Retentionsphase. Die aktive Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange dauert ca. 1 bis 2 Jahre. Während dieser Zeit wird durch immer wieder neues Nachstellen der Zahnspange die gewünschte Korrektur eingestellt. In der anschließenden Retentionsphase, die mindestens ein Jahr dauern sollte, wird das Behandlungsergebnis stabilisiert.

Wann sieht man bei einer lockeren Spange erste Behandlungserfolge?

Der Erfolg richtet sich meistens nach der Tragezeit. Ein konsequentes Tragen führt schneller zum gewünschten Ergebnis wie ein nachlässiges.

Was passiert, wenn ein Teil der lockerenen Spange abbricht oder die ganze Spange zerbricht?

Abgebrochene Drahtteile können vom Labor repariert werden. Wichtig: Eine Spange muss – wenn sie gerade nicht getragen wird – unbedingt in der Spangendose aufbewahrt werden!

Was passiert, wenn die Zahnspange verloren geht? Welche Kosten entstehen?

Je nach Versicherung und Vertragsbedingungen muss eine Ersatzspange bei Verlust ggf. selbst bezahlt werden. Im Einzelfall entscheidet die Krankenkasse.

Ich bin Patient in einer anderen Praxis. Kann ich während einer laufenden kieferorthopädischen Behandlung in Ihre Praxis

Ein Behandler-Wechsel sollte nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Umzug, stattfinden. Ein Wechsel kann häufig mit einer Verlängerung der Behandlungsdauer, höheren Kosten und eventuell sogar mit einer Änderung der Therapie verbunden sein, da jede Praxis ihr eigenes Behandlungskonzept hat und ihre eigenen Behandlungssysteme verwendet.

Gerne dürfen Sie sich aber bei uns zur Zweitmeinung vorstellen.

Warum muss nach der festsitzenden Zahnspange noch eine lose Zahnspange getragen werden?

Nach der Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange „möchten“ sich die Zähne wieder in ihre alte Position bewegen. Das liegt daran, dass unsere Zähne durch unterschiedliche Fasern mit dem Knochen verbunden sind und diese Fasern eine Weile brauchen, um sich an die neue Position zu gewöhnen. Würde die feste Zahnspange einfach nur entfernt, so würden sich die Zähne unkontrolliert bewegen und es käme zu einem sogenannten Rezidiv.
Um das erreichte Behandlungsergebnis zu halten, werden daher herausnehmbare Geräte eingesetzt, die mindestens ein Jahr lang regelmäßig von uns kontrolliert werden müssen. Diese Phase der Behandlung nennt man die Retentionsphase einer kieferorthopädischen Behandlung.
Die beste Retention wird lebenslang praktiziert. Um dem nahe zu kommen, wird ein dünner Draht an der Innenseite der Frontzähne befestigt, der die Zähne in der gewünschten Position hält.

Warum muss nach der festsitzenden Zahnspange noch eine lose Zahnspange getragen werden?

Nach der Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange „möchten“ sich die Zähne wieder in ihre alte Position bewegen. Das liegt daran, dass unsere Zähne durch unterschiedliche Fasern mit dem Knochen verbunden sind und diese Fasern eine Weile brauchen, um sich an die neue Position zu gewöhnen. Würde die feste Zahnspange einfach nur entfernt, so würden sich die Zähne unkontrolliert bewegen und es käme zu einem sogenannten Rezidiv.
Um das erreichte Behandlungsergebnis zu halten, werden daher herausnehmbare Geräte eingesetzt, die mindestens ein Jahr lang regelmäßig von uns kontrolliert werden müssen. Diese Phase der Behandlung nennt man die Retentionsphase einer kieferorthopädischen Behandlung.
Die beste Retention wird lebenslang praktiziert. Um dem nahe zu kommen, wird ein dünner Draht an der Innenseite der Frontzähne befestigt, der die Zähne in der gewünschten Position hält.

Muss es unbedingt eine feste Zahnspange sein oder geht auch eine herausnehmbare Zahnspange?

Feste und herausnehmbare Zahnspangen haben unterschiedliche Aufgaben und jede ist für ihren Aufgabenbereich sinnvoll und nützlich. Sie können sich nur selten gegenseitig ersetzen.

Was mache ich bei Problemen mit der Zahnspange oder bei Schmerzen, wenn die Praxis geschlossen ist?

Bei Problemen mit herausnehmbaren Geräten, wird die Zahnspange vorrübergehend nicht getragen. Wichtig ist es dann, dass umgehend ein Kontrolltermin bei uns ausgemacht wird, da die Zahnspange nach längerem Nichttragen nicht mehr passt.

Bei Problemen mit der festen Zahnspange ist die erste Möglichkeit das Abdecken der störenden Teile mit Schutzwachs, das wir jedem Patienten beim Einsetzen der festen Zahnspange mitgeben. Auch hier muss umgehend ein Kontrolltermin ausgemacht werden.

Während unserer Urlaubszeiten können Sie der Ansage auf unserem Anrufbeantworter entnehmen, wer unsere Praxis vertritt. Wir bemühen uns immer um die Vertretung durch einen Kollegen in der näheren Umgebung.

Müssen alle bleibenden Zähne da sein?

Nein! Dennoch ist dies leider eine weit verbreitete Meinung. Kieferorthopädische Behandlungen können in jedem Alter notwendig sein und dann ist es in der Regel egal, ob noch Milchzähne da sind oder nicht.

Manchmal macht es Sinn, den vollständigen Zahnwechsel abzuwarten. Die meisten Behandlungen sollten aber deutlich früher beginnen. Bitte verlassen Sie sich hier auf unsere Erfahrung und unser Fachwissen.

Wann gehe ich mit meinem Kind zum Kieferorthopäden?

Eine Vorstellung bei einem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie ist in jedem Alter empfehlenswert. Wenn Sie aber weder von Ihrem Kinderarzt noch vom Schulzahnarzt oder Ihrem Hauszahnarzt angesprochen wurden, ist eine Vorstellung spätestens im Alter von 9 Jahren sinnvoll, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Zahn- und Kieferfehlstellungen noch gut behandelt werden können. Die Mehrzahl der kieferorthopädischen Behandlungen beginnt im Alter von 10 bis 12 Jahren.

Zahnzusatzversicherung

Freiwillige zusätzliche Versicherung, die die Kosten bei zahnärztlichen Behandlungen übernimmt. Besonders empfehlenswert für gesetzlich Versicherte.

Zahnverlagerung

Die Zahnverlagerung ist eine von der natürlichen Durchbruchsrichtung abweichende Lage eines Zahnes. Dies betrifft am häufigsten die oberen und unteren Weisheitszähne sowie die oberen Eckzähnen.

Zahnspange

Eine Zahnspange ist eine kieferorthopädische Apparatur, mit der Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Man unterscheidet zwischen festen und herausnehmbaren Apparaturen.

Zahnfehlstellung

Unter einer Zahnfehlstellung versteht man die Stellung eines Zahnes außerhalb der idealen Zahnbogenform des Oberkiefers oder Unterkiefers.

Zahnarzt

Zahnmediziner, der sich mit Zahn- und Kieferkrankheiten im Allgemeinen befasst. Eine Ausbildung zum Zahnarzt ist die Grundlage zur Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.

Vorschubdoppelplatte

Die Vorschubdoppelplatte nach Prof. Sander (S-II-Apparatur) erlaubt bei geringer Belastung des Patienten gleichzeitig die Korrektur der Bisslage und die aktive Beeinflussung einzelner Zähne sowie der beiden Zahnbögen. Damit wird die Gesamtbehandlungszeit wesentlich verkürzt.

Verlagerung

Die Zahnverlagerung ist eine von der natürlichen Durchbruchsrichtung abweichende Lage eines Zahnes. Dies betrifft am häufigsten die oberen und unteren Weisheitszähne sowie die oberen Eckzähnen.

Unsichtbare-Zahnspange

Damit sind kieferorthopädische Systeme gemeint, die den Patienten während der Behandlung ästhetisch nicht einschränken. Dazu zählt die Behandlung mit Lingualbrackets („Spange von innen“) oder durchsichtigen Schienen. Vor allem von Erwachsenen werden diese Systeme gern in Anspruch genommen.

Tiefbiss

Die oberen Schneidezähne überlappen die unteren Schneidezähne mehr als 3 mm. In besonders extremen Fällen des Tiefbisses beißen die unteren Zähne in das Zahnfleisch des Gaumens.

Sportmundschutz

Ein Sportmundschutz ist ein individuell angefertigter und auf die jeweilige Sportart abgestimmter, komfortabler Zahnschutz bei Risikosportarten (z.B. Hockey, Eishockey, Boxen, Handball, Polo), der vor Zahnbeschädigung und -verlust schützt.

Spange

Eine Spange ist eine kieferorthopädische Apparatur, mit der Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Man unterscheidet zwischen festen und herausnehmbaren Apparaturen.

Slot

Kleiner Schlitz im Bracket, in den der Behandlungsbogen eingesetzt wird.

Separieren

Kleine Gummiringe oder Drahtschlaufen werden zwischen die Zähne gesetzt, um sie auseinanderzudrängen und Platz für die Bänder zu schaffen. Die Gummiringe werden normalerweise eine Woche vor dem Termin eingesetzt, an dem die Bänder auf die Zähne zementiert werden sollen.

Selbstlegierende-Brackets

Brackets, die über besondere mechanische Eigenschaften verfügen. Der Behandlungsbogen muss nicht mit Ligaturen befestigt werden, sondern wird über ein Kläppchen am Bracketslot befestigt. Die Behandlungsdauer ist mit selbstlegierenden Systemen im Durchschnitt kürzer als mit konventionellen.

Seitenzähne

Die kleinen und großen Backenzähne.

Schwarz´sche Platten

Schwarz´sche Platten (auch aktive Platten) sind herausnehmbare kieferorthopädische Geräte, mit denen die Zähne aktiv bewegt werden können. In die Spangen sind kleine Federn oder Schrauben eingearbeitet, mit denen die Bewegungen durchgeführt werden.

Schutzwachs

Auf die Brackets oder Bogendrähte kann Schutzwachs aufgetragen werden, um Reizungen der Wangenschleimhaut oder Lippen zu vermeiden.

Schnuller

Im Alter von 3-4 Jahren sollten Kinder vom Schnuller und vom Daumenlutschen entwöhnt werden, da ansonsten die Gefahr von Kieferdeformationen und Ausspracheschwierigkeiten besteht.

Schlucken, viszeral

Beim viszeralen Schlucken lagert sich die Zunge während des Schluckaktes zwischen die Zahnreihen ein und führt damit oft zum frontal offenen Biss.

Schlucken, somatisch

Beim somatischen Schlucken liegt die Zunge am Gaumen und die Zahnreihen sind geschlossen.

S-III-Apparatur

Die Rückschubdoppelplatte (Abkürzung: RDP, auch Sander-III-Apparatur) ist ein kieferorthopädisches Gerät zur Behandlung von Progenien im Kindesalter. Die Behandlung sollte vorzugsweise im frühen Wechselgebiss beginnen, am besten vor dem neunten Lebensjahr.

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